Peace ’n‘ Pop


John Lennons Hymne „Give Peace a chance!“ gibt den Rhythmus vor. Inmitten des Kalten Krieges löst der Vietnamkrieg eine internationale Welle des Protestes aus: Die Initialzündung einer mit Drogen und Lebensstilen experimentierenden, antimilitaristischen Gegenkultur in allen Bereichen der Pop-Produktion. In Deutschland verbindet sie sich mit „Nie Wieder!“-Slogans und nährt die größten Massendemonstrationen der Nachkriegsgeschichte, gerichtet gegen den NATO-Doppelbeschluss – und begleitet von den Klavieren und Klampfen der Liedermacherzunft. Denn: Das weiche Wasser bricht den Stein!

Der Falkland-Krieg 1982 eint das von den wirtschaftlichen Umwälzungen zerrüttete Großbritannien. Musiker und Popkultur rebellieren. Die Mauer fällt, der kalte Krieg ist vorbei. Die Loveparade feiert ein letztes Friedensfest - rund um den Kosovo-Krieg erlahmt die deutsche Friedensbewegung. Nach 9/11 hält der „War on Terror“ die Welt in Atem ... „Peace’n’Pop“ zeichnet die popkulturellen Reaktionen in einer unübersichtlichen Welt voller Kriege nach: Skeptisch gegenüber dem politischen- und wie dem Wirtschaftssystem setzen Künstler ganz konkret Akzente der Verständigung, lassen das Plakative vergangener Zeiten weit hinter sich ...

Sendedatum:

 

Sonntag, 9. August: Peace 'n' Pop

1. Teil – “1950-1979 Make Love not War” um 21.55 Uhr
2. Teil – “1979-2015 Frieden und Popkultur von den 80er bis heute” um 22.45 Uhr

 

Redaktion:

 

David Czarnetzki, Sonja Collison

 

Autoren:

 

Christian Bettges

 

Produzent:

 

Jean-Alexander Ntivyihabwa, Gerhard Schneider

 

Unternehmen:

 

Signed Media Produktion,  ZDF/ARTE